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Ruthmann enthüllt „E-Steiger“

11. Januar 2019 | Kommentare (0)

Gerken geht wieder voran:: Im April 2019 wird Ruthmann seinen ersten voll elektrischen „Steiger“ auf der bauma 2019 in München präsentieren. Den ersten Ampero TBR 250 E mit 24,5 Metern Arbeitshöhe erwirbt Gerken. Von den Leistungsdaten und vom Funktionsumfang her ist die Neuheit identisch mit dem Dieselmodell TBR 250 HV5, wird aber komplett elektrisch betrieben. Keine Abgase, kaum Geräusche – so kann auch in Randzeiten oder nachts problemlos in der Innenstadt gearbeitet werden. Und auch in Innenräumen wie geschlossenen Hallen.

Ruthmann Ampero TBR 250 E
Innenstädte? Dieselfahrverbote? Kein Thema für den Ampero TBR 250 E

„Von der Idee bis zum fertigen E-Steiger ist es ein harter Weg“, beschreibt Projektleiter Thomas Vilain die Aufgabe. „Auf der IAA 2018 wurde bestätigt, dass in dieser Gewichtsklasse aktuell keine Fahrgestelle mit Elektroantrieb von Serienherstellern angeboten werden. Auch perspektivisch gibt keiner der Serienhersteller den direkten Zugriff auf seine Batterien für externe Verbraucher frei. Daher konzentrierte sich unsere Suche auf Firmen, die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf E-Antriebe umrüsten.“

Nach längerer Recherche hat sich der Arbeitsbühnenhersteller für einen Entwicklungspartner entschieden, den Fahrzeugumrüster Orten Electric-Trucks aus Wittlich. „Damit haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der mit seinem Partner EFA-S bereits viel Erfahrung mit der Umrüstung von Sprinter-Fahrgestellen aufweist,“ ergänzt Vilain.

Nachdem der Steiger von Ruthmann bereits komplett gebaut wurde, wird er aktuell von Orten umgerüstet, damit er pünktlich zur bauma bereitsteht. Das Besondere beschreibt der Hersteller so: „Als erster Hersteller von Hubarbeitsbühnen bietet Ruthmann ein einzigartiges Konzept des Elektroantriebes: Die Fahrbatterie des Sprinters wird gleichzeitig für den Bühnenbetrieb genutzt. Es bedarf also nur einer einzigen Ladeeinrichtung für die Gesamtmaschine.“

Ruthmann Ampero TBR 250 E
Geladen werden kann der E-Steiger sowohl an einer 380-Volt- als auch an einer 230-Volt-Steckdose

Die Ladezeit an einer 380-Volt-Ladestation mit 22 kW gibt Ruthmann mit maximal vier Stunden an, je nach Batteriegröße. Das Gute: Auch normale 230-Volt-Steckdosen können zum Aufladen genutzt werden, sodass der Ampero TBR 250 E auch beim Kunden bzw. am Einsatzort Strom nachtanken kann.

Die Batteriekapazität reicht angeblich für einen kompletten Arbeitstag, wie Ruthmann vorrechnet: Legt man mit dem Fahrzeug hundert Kilometer Strecke im Stadtverkehr zurück und benötigt obendrein rund 30 Arbeitszyklen, so entspricht das einem Dauerbetrieb der Bühne von vier Stunden.

Das Projekt „E-Steiger“ hat Ruthmann vorab seinem langjährigen Kunden Gerken aus Düsseldorf im Vertrauen vorgestellt – und er war sofort von der Idee begeistert. Christian Gerken weiß um die Sorgen seiner Kunden; viele von ihnen haben Angst davor, in Zukunft vom Dieselfahrverbot eingeschränkt zu werden und in die Innenstädte mit ihren Fahrzeugen nicht mehr reinzukommen. Ab Juni 2019 soll der innovative Elektro-„Steiger“ seinen Kunden zur Verfügung stehen.

Ruthmann Ampero TBR 250 E
Ruthmann Ampero TBR 250 E


Vertikal Kommentar

Nein, Ruthmanns neue vollelektrische LKW-Bühne mit der Bezeichnung Ampero TBR 250 E ist sicherlich kein Schnäppchen – und auch kein Seriengerät für die breite Masse. Eher ein aufwändiger Umbau mit „Early-Adoptor-Appeal“, eine exklusive Innovation. Denn allein der Umbau des Chassis dürfte einen sechsstelligen Betrag verschlingen – und mehrere Monate Umbauzeit. Umso schöner, dass sich mit Gerken Arbeitsbühnen wieder ein Vermieter gefunden hat, der bereit war voranzugehen und das Wagnis einzugehen.

Das war bereits bei der großen LKW-Bühne T510 HF so und auch bei der Bluelift-Raupenarbeitsbühne SA 31 – und zuletzt bei der ersten Hybridmaschine des Herstellers im LKW-Bühnen-Bereich, der Ecoline 180 Hybrid. Gerken, bereits mehrfach Lead Customer des münsterländischen Herstellers, mausert sich zum Lead-Stammkunden, wenn man so will. Immer für eine Vorreiterrolle gut. Gut so.

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