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Unfall: Stellungnahme von CTE

24. September 2018 | Kommentare (6)

Zu dem Unfall auf den Platformers‘ Days vor zwei Wochen hat der italienische Hersteller CTE nun Stellung bezogen.

Die Stellungnahme erfolgte im Original in Englisch, ist mit dem deutschen Händler abgesprochen und lautet wie folgt:

CTE S.p.A. informs its Customers and the Market that the causes of the incident occurred during Platformers' Days 2018 Show on the France Elévateur Deutschland Stand are to be attributed to an incorrect and non-agreed use of the prototype CTE MP 32.19, by a non CTE S.p.A. authorized operator, and not imputable to defects in the design or production of the platform.
As already known, the two operators which were in the basket suffered only minor injuries and were discharged quickly from Hospital.
The truck-mounted platform CTE MP 32.19, as well as all the other aerial platforms designed and produced by CTE S.p.A. over the last thirty years with the brands ZED, B-LIFT and TRACCESS, have been designed to meet the strictest international design and safety standards for work at height.


CTE sieht demnach die Gründe für den Unfall in der nicht korrekten Nutzung der Maschine durch die Bediener, also in einem menschlichen Fehler. An der Maschine sei alles einwandfrei, so CTE. Darüber hinaus spricht das Unternehmen davon, dass es sich um einen Prototypen handele und es den Unfallopfern wieder besser gehe.


Genie

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GTEC
29. September 2018 11:43

Okay einen Prototypen zu zeigen ist in Ordnung, aber diesen auch noch ohne Zulassung und Abnahme zu betreiben mit Operatoren ist schon eine Fahrlässigkeit an sich! Außerdem ist das Statement echt ein Hammer und man verweist dann gleich mal auf die anderen Marken von CTE ! Die Maschine wurde fahrlässiger Weise dort in Betrieb genommen von CTE! Außerdem mussten die unbefugten Bediener dieser Maschine soviel Wissen gehabt wie man sie zum laufen bringt und außerdem wo war das Standpersonal? Ich unterstelle mal, dass dieses Gerät mit Dummies auf deren Hof getestet und sie wussten, dass die Performance sehr " auf Kante genäht" worden ist! Für solche Fälle wäre es in Zukunft von den Betreibern der Messe zu verlangen , dass sie die Teilnehmer verpflichten , keine Prototypen aktiv auf der Messe zu betreiben, sondern inaktiv darzustellen!

Klaus Niemes
27. September 2018 10:28

Zuerst möchte ich mein Bedauern ausdrücken , dass es überhaupt zu diesem Unfall gekommen ist.
Am Ende trifft das die ganze Branche.
Das Statement vom Hersteller lasse ich unkommentiert, da kann und soll sich jeder selbst seinen Reim darauf machen und die Konsequenzen ziehen.
Erschreckt hat mich ,dass dieses Statement mit dem deutschen Händler abgesprochen sein soll?!
Erstaunlich finde ich ,dass genau diese Maschine schon von dem Kunden auf dessen Homepage als Neuzugang für Ende September beworben wird , obwohl es sich doch um einen Prototypen handelt?!?
Wie Damian Schuler richtig kommentiert, sollten die Hersteller insgesamt mal überlegen , ob es sinnvoll ist mit immer dünnerem Stahl Maschinen mit noch höheren Arbeitshöhen und größeren Reichweiten zu bauen. Vielleicht findet ja mal ein Umdenken statt , dann hätte dieser Unfall vielleicht noch etwas Gutes bewirkt. Ich würde mir eine offene , sachliche Diskussion darüber wünschen.
Klaus Niemes
größere Höhen und Reichweiten er

RW
26. September 2018 16:16

Es ist schon mehr als verwunderlich, wie ein so renommierter Hersteller und Händler zu diesem Ergebnis kommen. Schon wenige Tage nach dem Unfall steht die Ursache fest. Die Bediener ... nicht ausreichend geschult und unbefugt das Gerät zu testen trifft die Schuld. Vermutlich haben Sie sich Sicherheitsgeschirr angelegt und anschließend unter den Augen des Standpersonals die Bühne gekapert. Das ist dreist und sofort folgt die Strafe. Jetzt werden Sie für den Schaden sicher noch zur Kasse gebeten?.

Nein, wer auch immer diesen Prototyp auf den Platformers Days ausgestellt und es zugelassen hat, dass das Gerät getestet und Probe gefahren wird, hat mit Menschenleben gespielt. Er sind sicher nicht die Beiden in Hubarbeitsbühnen erfahrenen Besucher die einen Fehler gemacht haben ... es war die mangelnde Sicherheit dieser Maschine, die offensichtlich nicht fertig entwickelt und nicht ausreichend geprüft zum Desaster wurde.

In 19 Jahren Platformers-Days hat es niemals einen ernsthaften Unfall gegeben und als Mitorganisator bin ich sehr froh, dass beide Bediener physisch gesund sind. Wir müssen aber überdenken, ob das Streben nach immer höher, immer weiter, immer leichter, immer billiger und immer näher an Grenzbelastungen das richtige Modell für uns ist.
Unsere Branche muss garantieren, dass sich Bediener und Anwender darauf verlassen können, dass sie ein absolut sicheres Werkzeug für Ihre Höhenarbeit in ihren Händen haben. Da gibt es keine Toleranz!

T C
26. September 2018 01:37

Sowie ich es schon im Englisch geschrieben habe ist das Statement schon sehr sehr grenswertig..
Die Bühne war schon groß beklebt worden also verkauft, also sehr toll das man Prototypen verkauft. Dann das schlimmste, die Bediener sind schuld. Für so einer Aussage würde ich als geschädigte, der auch normal tot hätte sein können, den verklagt bis in die Steinzeit..

Dann sieht es noch so aus als würde keinerlei sicherheidsabschaltung gewirkt haben und die Maschine bis zum ende der Reichweite austeleskopiert wurde, was natürlich nicht fehler der bediener sein dürfte da die Sicherheidssystemen nicht umsonst da sind.

Theoretisch möglich aber eigentlich auch seltsam das der Arm sofort bricht durch 2 man und ein einmalige Überlastung(max seitliche reichweite)
Vielleicht war es doch Materialfehler?
Das wäre einen Fehler womit man was anganfen kann.

Ein test mit eine zweite Maschine wäre mal interessant aber ohne Personen :) ..

Ich glaube mit dem Statement haben die sich gerade deren eigenen Grab gegraben..

SR-Lift
25. September 2018 10:37

Sehr dünnes Eis!
Das Statement kann doch wohl nicht CTE´s ernst sein? Die wollen nun den geschädigten auch noch die Schuld in die Schuhe schieben? Was soll das heißen autorisierter Bediener? Auf so einer Messe sind zu 98% Branchenleute, die wissen wie Arbeitsbühnen funktionieren auch wenn es von Hersteller zu Hersteller Unterschiede gibt. Nicht korrekte Benutzung ... die Maschine war mit zwei Personen denke ich nicht überladen und aufgebaut wurde die ja vom Personal am Stand. Und dass keiner unbefugt auf so ein Gerät steigt, dafür sind auch die Leute am Stand verantwortlich. Vor allem woher hatten die Bediener die Sicherheitsgurte? Kein Mensch nimmt seinen eigenen Gurt auf eine Messe mit, da die immer von den Herstellern für die Probefahrt ausgegeben werden. Das Statement ist für mich reine Schadensbegrenzung und an Perfidität nicht zu überbieten.

Oliver Feldbusch
25. September 2018 09:15

Ich finde es seltsam, das die Stellungnahme des Herstellers so kommentarlos hingenommen wird. In der englischen Ausgabe von Vertikal ist darüber eine rege Diskussion. Ich frage mich, wie kann ich eine Maschine durch Fehlbedienung so beschädigen? Gibt es keine Sicherheitsbegrenzungen für Überlast etc.

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