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Schmidbauer

Hausaufgaben gemacht

1. August 2018 | Kommentare (0)

JLG steigert Umsatz und Gewinn: Der Gesamtumsatz des US-Konzerns stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (bis Ende Juni) um 24 Prozent auf 2,72 Milliarden Dollar dank der starken Verkäufe von Arbeitsbühnen und Teleskopladern.

Der Gesamtumsatz mit neuen Bühnen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 1,46 Milliarden Dollar, während der Umsatz mit Teleskopladern um 45 Prozent auf 664,6 Millionen Dollar angestiegen ist. Der Umsatz mit Ersatzteilen, Service und Gebrauchtgeräten stieg um 7,5 Prozent auf 590,1 Millionen Dollar. Das operative Ergebnis lag mit 260,8 Millionen Dollar um fast 33 Prozent über dem Vorjahreswert.

Im dritten Quartal lagen die Umsätze um 18 Prozent höher als im gleichen Quartal 2017. Mit Arbeitsbühnen hat JLG 650,8 Millionen Dollar umgesetzt – ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr, während der Umsatz mit Teleskopladern um 48 Prozent auf 300,2 Millionen Dollar und der Umsatz mit Ersatzteilen und Dienstleistungen um acht Prozent auf 209,1 Millionen Dollar gewachsen ist. Der Auftragsbestand lag zum Quartalsende bei 1,23 Milliarden Dollar und damit mehr als doppelt so hoch gegenüber dem Vorjahr.

Der Betriebsgewinn für das Quartal kletterte um fast 15 Prozent auf 149,3 Millionen Dollar aufgrund der höheren Volumina und der verbesserten Preisgestaltung. Wieder „ausgeglichen“ oder zunichtegemacht wurde dies durch mehrere Faktoren: Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Anstieg des Produktionsvolumens, höhere Verkaufszahlen von Produkten mit niedrigerer Marge, höhere Verkäufe an Kunden mit hohem Volumen, höhere Frachtkosten und negative Wechselkursveränderungen.

Konzernmutter Oshkosh verzeichnet über einen Anstieg um 16,5 Prozentpunkte in den ersten neun Monaten auf 5,65 Milliarden Dollar und mit einem Vorsteuergewinn von 404, 8 Millionen Dollar (plus 39,5 Prozent).

Oshkosh-Chef Wilson Jones sagt: „Wir freuen uns, ein weiteres Quartal mit einer soliden Leistung abzuliefern, da unsere Teammitglieder unsere MOVE-Strategie weiter umgesetzt haben. Trotz der Unsicherheit über die Auswirkungen der Handelspolitik sind die Marktgrundlagen für unsere Geschäfte positiv. Zusammen mit einem starken Auftragspolster im Verteidigungsgeschäft und einem im Vergleich zum Vorjahr höheren Auftragsbestand in allen Segmenten sind wir zuversichtlich für das letzte Quartal unseres Geschäftsjahres.“

Trotzdem mahnt der Konzernboss: „Die Herausforderungen, die wir im letzten Quartal festgestellt haben, sind nach wie vor vorhanden und haben uns auch im dritten Quartal weiter belastet. Aber das Team macht Fortschritte bei der Bewältigung dieser Herausforderungen, und wir erwarten solide Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2018.“


Vertikal Kommentar

Hervorragende Zahlen von JLG – obwohl die Gewinne im dritten Quartal deutlich hinter dem Umsatzwachstum zurückbleiben, aber verständlich angesichts der Erholung im Telehandler-Segment, der laufenden Restrukturierungskosten und der steigenden Kosten – die mit den Stahlzöllen weiter in die Höhe klettern werden.

Dem Unternehmen geht es gut, und es beginnt damit, von den Vorteilen, die es aufgrund seiner schieren Größe hat, wirklich zu profitieren. Dennoch ist dieses Wachstum möglicherweise ein wenig unausgewogen, denn es geht zu großen Teilen, wenn nicht gar hauptsächlich auf das Konto der großen amerikanischen Vermieter.

Daran ist nichts falsch, aber die laufenden Risiken sind, dass diese Käufer mit niedrigerer Marge zu viel Produktionskapazität aufsaugen und dadurch längere Lieferzeiten für kleinere Akteure mit sich bringen. Ein Luxusproblem, sicherlich, aber wenn man nicht aufpasst, kann es zu weiteren Herausforderungen führen.

Dies ist jedoch nicht der Zeitpunkt, um an den zweifellos sehr positiven Zahlen herumzukritteln. Interessant ist der Vergleich der JLG-Zahlen mit denen von Genie und Haulotte – und möglicherweise auch Skyjack.

JLG ist auf dem Vormarsch und wird voraussichtlich ein Rekordjahr in Bezug auf die Umsatzerlöse hinlegen und möglicherweise sein erstes Fünf-Milliarden-Dollar-Jahr verbuchen.

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