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Palfinger bringt neuen Großkran

17. November 2017 | Kommentare (1)

Palfinger erweitert seine TEC-Baureihe um den neuen PK 135.002 TEC 7 mit 30 Tonnen Tragkraft. Er besteche, so der Hersteller, durch sein hervorragendes Verhältnis von Hubleistung zu Eigengewicht. Aufgebaut werden kann der Kran mit einem maximalen Lastmoment von 109,3 mt auf einen 32-Tonner mit vier Achsen oder auf einen fünfachsigen 40-Tonnen-Chassis. Er kann mit drei verschiedenen Zusatzknickarmen ausgerüstet werden und ist gespickt mit Sensoren. Laut Palfinger lasse er sich so „um ein bis zwei Klassen höher einstufen als die Bezeichnung vermuten lässt.“

Die maximale hydraulische Reichweite liegt bei 22 Metern. seine maximale Reichweite (mit zweitem Knickarm) gibt Palfinger mit 32,2 Metern an. Dafür sorgen die drei Fly-Jibs PJ 240, PJ 190 und PJ 150. Die beiden letzteren sind vollkommene Neuentwicklungen und basieren technisch, wie auch schon das PJ 240, auf dem Einsatz des neuen P-Profils (siehe Vertikal.Net vom 16. Juni 2015: Palfinger ersetzt den PK 150002).

Im Vergleich zum Palfinger PK 150002 konnten die Konstrukteure durch P-Profil und Leichtbauweise eine Gewichtseinsparung von ca. 2.000 Kilogramm erreichen. Dennoch seien die Hubkräfte im Einsatz mit Fly-Jib um bis zu 35 Prozent höher, verspricht der Hersteller.

Palfinger PK 135002 TEC 7
Palfinger PK 135002 TEC 7

Zwei Trägerfahrzeuge stehen prinzipiell zur Wahl: Wählt man einen 4-Achs-LKW mit 32 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, so stehen 2.500 bis 3.000 Kilogramm an freier Nutzlast zur Verfügung. Bei einem 40-Tonner auf fünf Achsen sind es sogar bis zu 8.000 Kilogramm. Das Wichtigste: Es sind keine Genehmigungen für Sondertransporte mit Begleitfahrzeugen nötig, und auch Routenbeschränkungen erübrigen sich.

Mit den Neuentwicklungen MEXT, TOOL und WEIGH verfügt der neue PK 135.002 TEC 7 über weitere innovative Optionen. Mithilfe von MEXT können ein oder auch zwei mechanische Verlängerungen durch die Sensorik erfasst, überwacht und so in die Überlast eingebunden werden. TOOL ermöglicht es, unterschiedliche, über die Multifunktionsanbindung (MFA) angeschlossene Zusatzgeräte in die Berechnung der Standsicherheitsgrenze mit einzubeziehen. Zuletzt erlaubt WEIGH dem Kranfahrer, die Last direkt mit dem Kran zu wiegen, um sich so einen Überblick darüber zu verschaffen, an welche Positionen er die Last heben kann.

Zusätzlich kann der Bediener aus zahlreichen schon bekannten Optionen wählen wie P-Fold für das Auseinanderlegen und Zusammenfalten des Krans, DPS-C für überproportionale Hubkrafterhöhung am Fly-Jib oder auch HPSC-Plus GEOM für eine reichweitenabhängige Standsicherheitsüberwachung.

Zu sehen ist die Kranneuheit PK 135.002 TEC 7 auf der Transport Swiss in Bern vom 16. bis 19. November 2017 (Halle 3.2, Stand A010) wie auch auf der Solutrans in Lyon, und zwar vom 21. bis 25. November 2017 (Stand 3 G 148).

Genie

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Bernd Schmitt
17. November 2017 17:36

Sinnvolle und richtige Weiterentwicklung. Das NEUE PROFIL bietet wohl sehr weitreichende Möglichkeiten zur Kranleistungssteigerung.

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