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18.10.2017

Abgeschwächter Umsatzzuwachs

Haulotte hat im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Umsatz um zwei Prozent auf 106,1 Millionen Euro gesteigert. Zwischen Januar und September jedoch beträgt das Umsatzplus acht Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr. Der Verkauf von Neumaschinen kletterte um neun Prozent auf 225,5 Millionen Euro, dafür stagnierte der Umsatz bei Service & Ersatzteilen mit 36 Millionen Euro. Das Vermietgeschäft zog um 14 Prozent auf 21,2 Millionen Euro an.

In der Eurozone schnellten die Umsätze mit +15 Prozent besonders kräftig nach oben, während die Franzosen in Nordamerika ein Minus von sechs Prozent verkraften müssen: In den USA brach der Absatz von Gerüsten regelrecht ein, aber bei den Bühnen konnte das Unternehmen um 15 Prozent zulegen. Die Umsätze im Asien-Pazifik-Raum blieben stabil trotz schärferer Konkurrenz aus China. Ein Vier-Prozent-Plus gab es in Südamerika.

In einer Unternehmensmitteilung heißt es: „Florierende Geschäfte und ein guter Auftragsbestand versetzen uns in die Lage, die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von ca. zehn Prozent zu bestätigen wie auch eine Betriebsrentabilität nahe 7,5 Prozent.“


Vertikal Kommentar

Kein berauschendes Ergebnis von Haulotte, obwohl die Geschäfte nach wie vor gut laufen. Da dürfte eher die Konkurrenz aus allen Ecken dazwischenfunken, allen voran die Chinesen, die ein Qualitätsprodukt günstiger anbieten können, insbesondere bei Kleingeräten.

Dies setzt die Franzosen doppelt unter Druck: Sie werden eingequetscht zwischen den Billiganbietern, speziell aus China, und den nordamerikanischen Herstellern. Haulotte hat noch ein paar Asse im Ärmel, was neue Funktionen und Features wie auch die Produktentwicklung anbetrifft. Dies zeigen vielleicht schon die höheren Verkaufszahlen in den USA.

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