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Riwal schnappt sich AFI

11. April 2017 | Kommentare (0)

Aus(t)verkauf(t): Riwal aus den Niederlanden hat den in Hamburg basierten Arbeitsbühnenvermieter AFI von Eigentümer Günther Aust erworben.

Die AFI GmbH wurde 2003 von Aust gegründet mit Unterstützung der englischen AFI, nachdem Aust damals die Lavendon-Tochter Zooom verlassen hatte. Doch die Verbindung zwischen beiden „Afis“ hielt nicht lange.

Die AFI GmbH wuchs über die Jahre hinweg stetig und eröffnete eine Niederlassung in Rumänien. Als die Finanzkrise zuschlug, geriet das Unternehmen in Schwierigkeiten und setzte 2011 einen Insolvenzverwalter ein. Doch Aust und sein Unternehmen kamen zurück und betreiben heute an neun Standorten eine Flotte von gut 1.300 Maschinen. AFI beschäftigt 110 Mitarbeiter. Riwal ist, gemessen an der Flotte und der Zahl der Beschäftigten, mindestens zehn Mal so groß wie AFI: Die Niederländer beschäftigen 1.700 Mitarbeiter und betreiben an 67 Standorten in 16 Ländern eine Flotte von 14.000 Maschinen.

Günther Aust
Günther Aust

Aust bleibt in den kommenden drei Monaten als Geschäftsführer an Bord und soll der Firma anschließend noch für mindestens ein Dreivierteljahr als Berater zur Seite stehen. Um die Zusammenführung beider Unternehmen bzw. die Integration von AFI in Riwal kümmert sich Riwal-COO Søren Rosenkrands. Er führt beide Unternehmen interimsweise – zusätzlich zu seinen jetzigen Aufgaben. Riwal Deutschland wird weiterhin geleitet von Nick Field.

AFI
AFI betreibt in Deutschland über 1.300 Arbeitsbühnen und Telestapler

Riwal-Chef Norty Turner sagt: „Riwal und AFI GmbH passen sehr gut zusammen, denn beide Unternehmen sind Spezialisten in der Vermietung von Arbeitsbühnen und Konsorten und sind sehr kundenorientiert. Gemäß unserer Wachstumspläne kann Riwal so seine Position in Deutschland stärken, einem der größten Märkte für Arbeitsbühnenvermietung in Europa. Mit diesem Zug sind wir für unsere deutschen Kunden wie auch unsere internationalen Großkunden in Deutschland flächendeckend verfügbar, um so das beste Kundenerlebnis zu ermöglichen. Das gesamte Riwal-Team und ich heißen die Belegschaft von AFI herzlich in der Riwal-Gruppe willkommen.“

Und Günther Aust ergänzt: „Ich bin stolz darauf, dass das Unternehmen, das wir seit 2003 aufgebaut und entwickelt haben, sich nun mit einem der größten Arbeitsbühnenvermieter weltweit zusammenschließt. Das erlaubt es uns, in Deutschland weiter zu wachsen, und bietet auch Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Angestellten. In nächster Zeit werde ich eng mit Riwal zusammenarbeiten, um eine erfolgreiche Integration sicherzustellen.“


Vertikal Kommentar

Dies sieht nach einem geschickten Schachzug für beide Seiten aus. Riwal erhält einen bedeutenden Schub am deutschen Markt, und Aust kommt auf seine Kosten – sechs Jahre nachdem das Geschäft scheinbar am Boden lag. Damit endet auch (s)eine Arbeitsbühnenlaufbahn nach über 20 Jahren; einer Zeit, in der Aust zwei große Vermietunternehmen aufgebaut hat. Oder ist er nicht zu jung, um sich jetzt schon dauerhaft aufs Altenteil zurückzuziehen? Gut möglich, dass Günther Aust im Sommer 2018 woanders in der Branche wieder auftaucht, wer weiß?
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