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Terex bringt neuen 300-Tonner

13. Dezember 2016 | Kommentare (0)

Nach den vor einer Woche angekündigten harten Einschnitten konkretisiert Terex Cranes jetzt seine Pläne und will insbesondere bei der Produktentwicklung auf die Tube drücken.

Drei, vier Eckpunkte sind demnach gesetzt: Anfang 2017 wird das Unternehmen einen neuen Flat-Top-Turmdrehkran präsentieren, wieder in den Markt für City-Krane einsteigen und einen „6-achsigen Kran der 300-Tonnen-Tragfähigkeitsklasse“ einführen. Auf der im März in Las Vegas stattfindenden Conexpo zeigt Terex auch einen neuen Hammerkopf-Turmdrehkran aus der SK-Serie.

Um dieses Tempo gehen zu können, dürfe Terex Cranes die Kosten nicht aus dem Blick verlieren, argumentiert der neue Chef Steve Filipov: „Wir setzen alles daran, das Unternehmen mit der stärksten Kundenorientierung der Branche zu sein, indem wir unseren Kunden wertvolle Produkt- und Servicelösungen mit hervorragender Investitionsrendite bieten“, holt Filipov aus. „Damit wir diese Verpflichtungen erfüllen und die Technologien für heute und morgen innovativ gestalten können, müssen wir einen präzisen Fokus auf die Steuerung unserer Kosten richten, unser Fertigungsnetzwerk an den Marktbedingungen ausrichten und eine effizientere und flexiblere Organisationsstruktur schaffen.“

Das heißt zum einen: Konzentration auf die Kernkompetenzen. Stahlbau- und Ersatzteilfertigung gehören offensichtlich nicht dazu; die Stahlbau- und Ersatzteilfertigung im ungarischen Pecs soll verkauft werden. Zum anderen, so könnte man es im Business-Sprech nennen, reduziert Terex Cranes seinen Fertigungsabdruck. Das heißt: Von drei Standorten in Zweibrücken bleiben wie angekündigt zwei übrig. Die Raupen- und All-Terrain-Krane der Marke Demag werden künftig in den Werken Dinglerstraße und Wallerscheid gefertigt. Dort sollen (und müssen wahrscheinlich) auch mehrere Millionen Dollar investiert werden. Bierbach wird 2017 dichtgemacht, das Werk soll verkauft werden.

In diesem Jahr hat der US-Kranhersteller bereits die gesamte nordamerikanische Kranfertigung im Werk in Oklahoma City konsolidiert und dafür das Werk in Waverly, Iowa geschlossen. Außerdem wird sich Terex Cranes noch von einem bislang wichtigen Standort trennen: Der bevorstehende Verkauf des Geschäftsbereichs Material Handling & Port Solutions an die finnische Konecranes beinhaltet das Werk Montceau-Les-Mines, wo vier Terex AT-Kran-Modelle gefertigt wurden. Die Produktion dieser Krane werde an anderen Terex-Standorten weitergeführt, heißt es lapidar.

Terex Cranes, Montceau-Les-Mines
In Montceau-Les-Mines wurden die AT-Krane auf 2 und 3 Achsen gefertigt

Steve Filipov greift hart durch: „Im Zuge der 2016 begonnenen Konsolidierungsmaßnahmen und der für 2017 angekündigten Veränderungen in Ungarn und Zweibrücken werden im Segment Cranes weltweit rund 30 Prozent der Stellen abgebaut. Dies sind außerordentlich schwere Entscheidungen. Sie sind jedoch notwendig, um ein stärkeres, fokussiertes und effizienteres Terex Cranes zu schaffen, das seine Innovationskraft erhalten und wachsen kann“, betont Filipov.
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