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Schutzvorhang auf!

30. November 2015 | Kommentare (0)

Konecranes konzipiert für die Firma Dreßler Bau zwei Zweiträgerbrückenkrane mit Master/Slave-Betrieb. Denn bei Dreßler Bau in Stockstadt am Main stehen die Zeichen auf Wachstum: mehr Bauprojekte, höhere Produktionsmengen, mehr Betonfertigelemente. Dafür modernisiert die Baufirma ihr Fertigteilwerk und optimiert die Produktionsprozesse – vor allem mit neuen Krananlagen von Konecranes. Zwei neue Zweiträgerbrückenkrane transportieren jetzt Betonfertigteile durch einen besonderen „Schutz“-Vorhang und lassen mit neuen Features aufhorchen.

Konecranes, Dreßler Bau
Durch den schmalen, schwarzen Vorhang geht es für die Betonfertigteile nach draußen

Für die steigende Zahl an Betonelementen, Kletter- und Skateranlagen sowie Spannbetonstützen und -binder für Brücken benötigt Dreßler Bau in der Produktion neue Transportlösungen. Konecranes hat dafür die Produktionsprozesse und -wege analysiert und eine auf den Betonteile-Transport zugeschnittene Lösung mit zwei Brückenkranen maßgeschneidert.

Die neuen Krane müssen die bis zu 40 Meter langen und 64 Tonnen schweren Betonteile von der Produktionshalle in das überdachte Zwischenlager im Freien transportieren. Bei der Fahrt in das von der Produktionshalle abgetrennte Zwischenlager müssen sie einen schweren und dicken Schutzvorhang durchqueren. „Um Beschädigungen zu verhindern, haben die Krane einen besonderen Schutzrahmen. Die Laufkatzen und die Kraninfrastruktur sind mit einer Stahlkonstruktion abgeschirmt, und das Schleppkabel der Krane ist zwischen die beiden Brückenträger versetzt, um es so gegen den zurückschwingenden Vorhang zu sichern“, erklärt Wolfgang Jourdan, zuständig für den Vertrieb von Industriekrananlagen von Konecranes in Dreieich.

Konecranes, Dreßler Bau
Die Zweiträgerbrückenkrane heben synchron Betonelemente von bis zu 64 Tonnen und einer Länge von bis zu 40 Metern

Der finnische Kranherstellert konzipierte die beiden Zweiträgerbrückenkrane CXTD mit jeweils 20 Meter Spannweite, einer Hubhöhe von 9,70 Metern und einer Tragfähigkeit von 32 Tonnen. Die zwei Krane verfügen über jeweils zwei Laufkatzen und können so die schweren Fertigteile sicher und gut transportieren. Für Sicherheit sorgt laut Konecranes auch das Anfahrmaß der Katzen, das den Abstand zwischen Hallenwand und Lasthaken auf 1,50 Meter verringert und damit die Aufnahme und Balance sowie den Transport der Bauelemente verbessere.

Konecranes hat die Funkfernsteuerung mit dem Master/Slave-Modus ausgestattet. Damit heben und bewegen die insgesamt vier Katzen die Betonelemente absolut synchron und die beiden Krane fahren parallel. „Im Master/Slave-Modus ist der Transport der Fertigbauteile effizienter, weil im Gegensatz zu vorher nur noch ein Bediener für beide Krane nötig ist“, so Wolfgang Jourdan.

Konecranes, Dreßler Bau
Dank Master/Slave-Betrieb können die beiden Brückenkrane mit einer Funkfernsteuerung synchron bewegt werden

Dreßler Bau mit Sitz in Aschaffenburg betreibt fünf Niederlassungen und beschäftigt 480 Mitarbeiter. Das Bauunternehmen bietet zahlreiche Leistungen im Bereich Gebäudekonstruktion und produziert dafür im Fertigteilwerk in Stockstadt am Main auf 90.000 Quadratmetern Fertigteile und Sonderprodukte aus Architekturbeton.
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