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Bungee-Jumping vom 200-Meter-Kran

22. Oktober 2013 | Kommentare (0)

Manchmal lieben es auch unsere österreichischen Nachbarn pompös: Im Herzen der Donaumetropole, auf dem Heldenplatz, sollen einen Tag vor dem Nationalfeiertag neue Helden geboren werden. Und das geht mit einem Bungee-Sprung in die Tiefe, hinab von einem 200 Meter hohen Kran, der noch bis Mittwoch aufgebaut wird. Wer will, kann übrigens laut Veranstalter mal auf einen Sprung vorbeikommen.

Ausgerechnet das österreichische Bundesheer startet einen Weltrekordversuch im Bungee-Jumping: Weil das Jagdkommando 50 Jahre alt wird, soll ein Soldat stellvertretend für die ganze Einheit den Sprung in die Tiefe wagen. „Das ist der höchste Bungee-Kran der Welt, noch nie vorher ist jemand von so einem hohen Kran gesprungen“, sagt der Veranstalter Rupert Hirner, ein ehemaliger Skispringer, der die Bungee-Aktion aus der Taufe gehoben hat. Der Rekord soll, wenn er zustande kommt, dem Jagdkommando zugeschrieben werden - und nicht einem Einzelnen. Der Soldat, der die 192 Meter vom Kran hüpft, wird anonym bleiben.

Bungee-Jumping Wien Heldenplatz
(Fotomontage: Rupert Hirner Bungy)

Am Freitag, den 25. Oktober um 10.30 Uhr soll der Weltrekordversuch starten. Danach darf jeder, der tief genug in die Tasche greift (192 Euro) sich ebenso den Bungee-Kick geben. Wir wollen jetzt nicht wieder über den Sinn oder Unsinn solcher Showeinsätze für Krane streiten. Den 600-Tonnen-Raupenkran für die Aktion, einen Liebherr LR 1600/2, stellt Felbermayr zur Verfügung.
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