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Wölffe hochalpin

22. August 2013 | Kommentare (0)

Auf 2.812 Meter über dem Meeresspiegel wird aus einer Kranmontage schnell eine große Herausforderung. Wolffkran Austria übernahm die Aufgabe in Ischgl, einem der größten Skigebiete der Alpen. Für den Ausbau der Seilbahnanlagen der Silvrettaseilbahn montierte das Unternehmen drei Turmdrehkrane des Typs WK 5015. Diese wurden Stück für Stück per Schwerlasthelikopter zur Baustelle geflogen und montiert. Für das Wolffkran-Team bedeutete die Helikoptermontage nicht nur großen logistischen und planerischen Aufwand, sondern auch einen nicht alltäglichen Einsatz in hochalpiner Landschaft.

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Für einen sicheren Stand bei jedem Wetter wurden die Krane mit Fundamentankern auf vor Ort gegossene 6,5 mal 6,5 Meter Betonfundamentplattformen gebolzt.

Die Silvrettaseilbahn AG achtete bei der Vergabe des Auftrags nicht nur auf die Kapazität der Krane, es wurden auch Störanfälligkeit und Montagefreundlichkeit bewertet, heißt es seitens Wolffkran. In folge dessen entschied man sich für den WK 5015. Mit den drei Turmdrehkranen mit Hakenhöhen von 24, 78 und 100,5 Metern wurden zwei Liftstützen á 64 und 90 Meter für die neue Pendelbahn errichtet. Neben der Beauftragung der Krane wurde auch die Montage und das Logistikkonzept an Wolffkran Austria vergeben.

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Das Wolffkran Montageteam (von links): Josef Neuhold (Montageleiter), Roland Utringer, Daniel Kindhauser, Robert Seidler (Gebietsleiter Mitte/West), Peter Farkas, Stefan Renner, Philipp Schmidt und Anette Renner.

Der 5015 ist mit der patentierten Wolffkran-Bolzenverbindung ausgestattet, die mittlerweile seit 50 Jahren auf Baustellen eingesetzt wird. Die einzelnen Turmstücke lassen sich dadurch laut Unternehmen ohne spezielles Werkzeug montieren und demontieren, was den Auf- und Abbau deutlich erleichtert.

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Für die Montage kam der Schwerlasthelikopter Kamov KA 32 A12 der Firma Heliswiss zum Einsatz

Die Voraussetzung für eine Montage bildete der Transport der Kranteile per Sattel-LKW ins Fimbatal auf 1.950 Meter Seehöhe. Für den weiteren Transport kam ein Schwerlasthelikopter der Firma Heliswiss International AG zum Einsatz, der bis zu fünf Tonnen heben kann. Um diese Gewichtsgrenze nicht zu überschreiten, musste im Vorfeld sorgfältig geplant und Krankomponenten in ihre Einzelteile zerlegt werden. Für einen sicheren Stand auch bei extremen Wetterbedingungen wurden die Krane mit Fundamentankern auf vor Ort gegossene 6,5 mal 6,5 Meter Betonfundamentplattformen gebolzt.

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Teamwork in luftiger Höhe: Für Wolffkran Austria war es die erste Helikoptermontage. Sie dauerte trotzdem kaum länger als eine herkömmliche Montage.

Insgesamt bewegte der Helikopter rund 200 Tonnen Kranteile durch die Luft. Trotz des enormen Aufwands baute das Team aus sechs Wolffkran-Monteuren und der Crew von Heliswiss die Krane in einer Zeit von insgesamt vier Tagen auf und war damit fast genauso schnell, wie bei einer routinemäßigen Kranmontage.

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Rund 200 Tonnen Kranteile bewegte der Helikopter durch die Luft. Die Einzelgewichte durften fünf Tonnen nicht überschreiten, was eine aufwändige Planung erforderte.

Die neue Pendelbahn „Piz Val Gronda E5“ soll bereits in der kommenden Skisaison Wintersportler befördern.
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