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26.04.2013

Manitou kämpft mit Umsatzeinbruch

Manitou musste zum Jahresbeginn einen herben Rückschlag hinnehmen: Der Umsatz ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 14 Prozent auf 271,8 Millionen Euro zurückgegangen. Dies spiegele den schwachen Auftragseingang im 3. Quartal 2012 wider, erklärte das Unternehmen. Derzeit gingen sehr viele Aufträge ein, hieß es.

Am stärksten war der Einbruch im Segment Rough Terrain Handlers, wozu auch die Teleskoplader und die Arbeitsbühnen zählen, denn dort ging der Umsatz um 22 Prozent auf 172 Millionen Euro zurück. Auf der anderen Seite konnte Manitou im Geschäftsbereich Construction Equipment (einschließlich Gehl) um den gleichen Wert zulegen: plus 21 Prozent auf 65 Millionen Euro. Nur macht diese Sparte eben nur ein Viertel vom Gesamtumsatz aus. Im Bereich Industrie gingen die Umsätze um 14 Prozent auf 35 Millionen Euro zurück, was allein der Tatsache zuzuschreiben ist, dass die Vereinbarung mit Toyota ausgelaufen ist.

Nach Regionen aufgesplittet wuchs der Konzernumsatz in Nordamerika um ein Fünftel auf knapp 65 Millionen Euro, während er in Nordeuropa (-27 Prozent, 80 Millionen Euro), Südeuropa (-20 Prozent, knapp 100 Millionen Euro) und im Raum Asien/Pazifik (-2 Prozent, 31 Millionen Euro) rückläufig war.

Das 1. Quartal 2013 sei nicht fgemäß den Erwartungen für das Gesamtjahr verlaufen, ließ die Firmenleitung verlautbaren. Aller Schwierigkeiten – auch von Prognosen – zum Trotz rechnet der neue CEO Dominique Bamas in den kommenden drei Quartalen mit Besserung und einem Anziehen der Nachfrage, sodass der schwache Jahresauftakt eventuell wieder wettgemacht werden kann.

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