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Aussichtsplattform eingeflogen

10. Juni 2010 | Kommentare (0)

Nach 60 Heli-Flügen ist die so genannte Alpspix-Aussichtsplattform unterhalb der Zugspitze fast fertig gestellt.

Diese Plattform besteht aus zwei Stahlstegen, die sich x-förmig kreuzen, jeweils 16 Meter über den Felsen hinaus ragen und so atemberaubende Blicke in das knapp 1.000 Meter darunter liegende Höllental, auf die Zugspitze und die Namen gebende Alpspitze bieten. Gefertigt wurde die aus 84 Einzelteilen bestehende Stahlkonstruktion von Peneder aus dem oberösterreichischen Atzbach. Die Helikopter-Montage der jeweils bis zu 1,4 Tonnen schweren Stahlelemente erledigten Teams der Peneder Stahl GmbH, der Hoch-Tief-Bau Imst GmbH, der Falkner Maschinenbau GmbH und der Heli Tirol GmbH.



In Schwindelerregender Höhe wurde die Plattform errichtet

Bereits am 4. Juli wird die Alpspix-Plattform eröffnet. Im Auftrag gegeben hat das rund 350.000 Euro teure Projekt die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG. Der Alpen-Balkon am Fuße der Alpspitze (2.628 Meter), der am 5. Juni nach nur viertägiger Montage fertig gestellt wurde, ist kostenlos zu begehen. „Damit den vielen Besuchern ein neuer spektakulärer Blick auf die famose Bergwelt um Garmisch-Partenkirchen geboten werden kann, war eine nicht minder spektakuläre Helikopter-Montage nötig,“ unterstreicht Peneder-Geschäftsführer Florian Peneder. Immerhin 56 Tonnen verzinkter Stahl wurden per Helikopter zur Plattform transportiert und schließlich mit 1.400 Kilogramm Verbindungsmittel montiert.



Eine ruhige Hand bedarf es bei der Steuerung des Helikopters

„Damit es bei der Montage vor Ort möglichst wenig Komplikationen gibt, haben wir mit den Monteuren in unserer Produktionshalle in Atzbach eine Generalprobe durchgeführt“, erklärt Peneder-Projektleiter Robert Bittermann. Dabei wurden beide Stege der Plattform komplett zusammengebaut und notwendige Anpassungen vorgenommen. „Um die Montagesituation mit dem Helikopter möglichst authentisch zu simulieren, wurden die einzelnen Elemente an einem Kran hängend in Position gebracht und von den auf der Plattform sitzenden Monteuren verschraubt“, präzisiert Bittermann. Nicht simuliert wurden freilich der Helikopterlärm und der durch die Rotorblätter entstehende Wind.



Die Plattform bietet des Besuchern eine fantastische Aussicht auf die bayrischen Alpen; Bilder: Peneder.com

Die bis zu 1.400 Kilogramm schweren Elemente wurden per Helikopter zur Plattform geflogen. Um sie miteinander verschrauben zu können, musste der Pilot diese zentimetergenau an die Bohrlöcher des Anschlussstücks manövrieren. Während vom Cockpit aus die horizontale Position der Elemente gut zu erkennen ist, wurde dem Piloten die vertikale Position per Funk übermittelt.
IPAF

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