Tognum im Soll
11. März 2010 | Kommentare (0)
„Tognum hat das vergangene Geschäftsjahr trotz der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise gut gemeistert. Wir haben unsere Prognosen zuverlässig erfüllt, weisen ungeachtet rückläufiger Umsätze und höheren Vorleistungen eine zufrieden stellende Profitabilität aus und konnten unsere Nettofinanzverschuldung deutlich verringern“, sagt Volker Heuer, Vorstandsvorsitzender der Tognum AG. Für 2010 rechnet er mit einem Umsatz zwischen 2,3 und 2,5 Milliarden Euro.
Der Auftragseingang sank im Geschäftsjahr 2009 um 28 Prozent auf 2,33 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,23 Milliarden Euro). Der Umsatz verringerte sich um 19 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,13 Milliarden Euro). Die Exportquote erhöhte sich im Berichtszeitraum auf knapp 81 Prozent (Vorjahr: 79 Prozent). Ein zunehmend größerer Umsatzanteil entfällt auf Asien.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich 2009 auf 199 Millionen Euro und lag damit um 51 Prozent unter dem Vorjahreswert von 407 Millionen Euro. Der Rückgang resultiert in erster Linie aus dem gesunkenen Umsatz und einem rückläufigen Bruttoergebnis.
Die Nettofinanzverschuldung konnte gegenüber dem Jahresende 2008 um 43 Prozent auf 192 Millionen Euro reduziert werden. Die Mitarbeiterzahl ging um zwei Prozent zurück.





