Mission Null-Emission
4. März 2010 | Kommentare (0)

Das Gelenkteleskop auf LKW-Chassis bietet eine maximale Arbeitshöhe von 12,5 Metern und ist insoweit mit einer traditionellen LKW-Bühne identisch. Zusätzlich wurde sie jedoch mit Elektro-Hydraulikpumpen und einem eigenen Batterieblock ausgestattet, damit die Bühne auch direkt über die Steckdoese aufgeladen werden kann. Custers spricht von acht Stunden Ladezeit. Der Kunde braucht nur den Stecker einzustöpseln, den Rest macht die Elektronik, sagt Paul van Eldijk, Vertriebsleiter bei Custers Hydraulica aus Venray.

Vor zwei Jahren hatte die Stadt Hoorn, nördlich von Amsterdam gelegen, Custers gefragt, ob das Unternehmen nicht eine komplett batteriebetriebene Bühne für den Gebrauch in der Innenstadt entwickeln könne. Die Stadt Hoorn setzt ganz auf Ökostrom aus Wind- und Wasserkraft bei der Beleuchtung von Gebäuden und Straßen. Gesagt, getan: Seit Ende Februar ist diese E-Bühne im Einsatz. Sie bietet 7,5 Meter seitliche Reichweite und 265 Kilogramnm Korblast.
Die Arbeitsbühne ist nicht nur grün wegen der Batterien, sondern sie ist auch mit bleifreier Farbe lackiert und mit Bio-Hydrauliköl befüllt. Sie ist das erste Modell einer neuen E-Bühnen-Serie.






