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09.12.2016

Kran baut Schiffsmast ab

Der 1906 (damals als Feuerschiff) gebaute Großsegler Alexander von Humboldt zog vom Bremer Europahafen zu seinem endgültigen Liegeplatz an der „Schlachte“ um, Bremens maritimer Meile. Davor war das berühmte Segelschiff zu einem Veranstaltungs- und Hotelschiff umgebaut worden. Wegen der begrenzten Durchfahrtshöhen der Brücken mussten die Mastanlagen für die Überführung demontiert und dann wieder aufgebaut werden. Dafür setzte das Kranunternehmen Toscani einen Liebherr-Mobilkran LTM 1200-5.1 und einen Liebherr-Seilbagger HS 853 HD ein.
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25 grüne Segel sind das Markenzeichen des Großseglers Alexander von Humboldt


Mit ihren 25 grünen Segeln erlangte die Alexander von Humboldt als Werbeschiff für Bier internationale Aufmerksamkeit – Stichwort: Sail Away!: Über 1.000 Quadratmeter Segelfläche an drei Masten, der Großmast 34 Meter hoch, das Schiff über 60 Meter lang und beladen über 800 Tonnen schwer, 23 Mann Stammbesatzung. Nach mehreren Renovierungen und Umbauten erfolgte 1988 die Taufe des Schiffs nach dem deutschen Naturforscher. Seither hat der Großsegler mehr als 300.000 Seemeilen zurückgelegt.
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Liebherr-Krane montieren Mast auf Segelschiff Alexander von Humboldt


Nun darf sich das beeindruckende Segelschiff als Hotel- und Gastronomieschiff an der Weser mitten in Bremen zur Ruhe setzen. Die letzte Reise erforderte jedoch die Demontage der Masten, um unter mehreren Brücken hindurch zur Schlachte zu gelangen.
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Mannkorbarbeiten mit Liebherr-Mobilkran LTM 1200-5.1


Der Abbau der Masten erfolgte mit dem 200-Tonnen-Mobilkran LTM 1200-5.1. Zum Mastaufbau am neuen Standort wurde der Seilbagger HS 853 HD eingesetzt, der auf einer Barge direkt neben dem Schiff stationiert war. Der LTM 1200-5.1 operierte vom Ufer aus. Er installierte die Rahen, das sind Rundstangen, die quer zur Fahrtrichtung am Mast angebracht sind. Zudem wurde er für Arbeiten mit Mannkorb, die für die aufwändigen Montagearbeiten notwendig waren, eingesetzt.

Die besondere Herausforderung für den Mobilkran waren die beengten Platzverhältnisse am Ufer. Die Promenade direkt am Schiff war zu schmal. Daher musste er an der Martinikirche aufgebaut werden, obwohl es auch hier, bedingt durch die Einhaltung der Rettungsgassenbreite, sehr eng zuging. So musste der LTM 1200-5.1 bei einer Ausladung von 65 Metern arbeiten und Gewichte bis 2,8 Tonnen heben.
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Der Liegeplatz der Alexander von Humboldt an Bremens Schlachte


Das Unternehmen Toscani aus Langen in der Nähe von Bremerhaven begann 1930 mit einem Eiscafé. Die Eröffnung einer Autovermietung wenige Jahre danach war der erste Schritt in Richtung des jetzigen Unternehmens. Später kamen Omnibusse dazu. 1964 wurde der Betrieb um den Bereich Abschlepp- und Bergungsdienst erweitert. Heute betreibt das Familienunternehmen B. Toscani und Söhne Automobile mit rund 20 Mitarbeitern Mobilkrane, Berge- und Abschleppfahrzeuge und Schwertransportfahrzeuge.
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Der LTM 1200-5.1 bietet einen 72 Meter langen Teleskopausleger


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