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30.08.2016

Vierfachhub im Saarland: Landmarke gelandet

Eine riesige Skulptur entsteht gerade im Saarland: Das sogenannte Saarpolygon soll an die Tradition des Bergbaus in dem kleinen Bundesland erinnern. Die Pläne sind hochfliegend: Auf der Bergehalde Duhamel in Ensdorf, am rechten Ufer der Saar, vis-à-vis von Saarlouis, wird eine begehbare Großskulptur errichtet, die das Erscheinungsbild der Region verändern und prägen soll. Eine echte Landmarke, ein neues Wahrzeichen also.
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Das Bauteil wird langsam in seine Position geschwenkt


Doch bis es soweit ist, muss einiges an Arbeit geleistet werden. Im konkreten Fall: Hubarbeiten. So haben vier Mobilkrane der Firma Steil die 35 Meter lange und rund 60 Tonnen schwere Aussichtsplattform des Saarpolygons eingehoben. Im Einsatz waren zwei Terex-ATs AC 200 und AC 350 mit 200 und 350 Tonnen Traglast sowie zwei Liebherr-Krane, ein LTM 1220 und ein LTM 1250, die jeweils 220 bzw. 250 Tonnen heben können. Zusammen verfügt das Quartett über eine kumulierte Maximaltraglast von gut tausend Tonnen.
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So sieht das Spektakel aus der Ferne aus


Bei idealen Wetterbedingungen konnten die Krane die vormontierte Stahlbrücke wie geplant an ihre Haken nehmen und perfekt koordiniert auf die erforderliche Höhe von 30 Metern hieven. Zentimetergenau setzten die Krane den Stahlkoloss zwischen die beiden Schrägtürme der begehbaren Großskulptur und vollendeten damit deren endgültiges Erscheinungsbild.
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...und so aus der Nähe


Frank Nicklas vom technischen Außendienst berichtet: „Für das Gelingen solch eines Hubs ist die Kommunikation entscheidend. Deshalb waren alle beteiligten Einweiser und Kranfahrer permanent über Funk miteinander verbunden.“ Denn beim Einbringen der begehbaren Brücke zwischen die beiden Stahltürme war höchste Präzision gefragt, damit die Monteure die Schraubverbindungen zwischen den einzelnen Bauelementen setzen konnten.
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...und so von oben


Steil lautete nicht nur der Name des Krandienstleisters, steil war auch die Zufahrt zum Einsatzort: Die Auffahrt auf die Bergehalde verläuft in engen Serpentinen und erlaubte daher nur langsame Fahrt für die Krane. Dennoch ist es dem Steil-Team gelungen, alle vier Krane zum vorgesehenen Zeitpunkt auf das Gipfel-Plateau der Bergehalde zu bringen und dort hubbereit zu positionieren. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit – denn bei starkem Regen und aufgeweichtem Boden wäre dieser Einsatz nicht möglich gewesen.
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Mithilfe von Arbeitsbühnen gelangen die Monteure zum Einsatzort, um die Schlingen zu lösen



Was ist ein Polygon?
Das Saarpolygon ist ein Symbol, das an die 250-jährige Tradition des Steinkohlebergbaus an der Saar erinnern soll. Die rund 30 Meter hohe Stahlkonstruktion steht für die Geschichte des Bergbaus, der Kohle und des Stahls in der Region.
Der Ausdruck Polygon kommt aus dem Griechischen und bedeutet Vieleck. Polygone bilden die Basis der Vermessung unter Tage. Auch eine spezielle Art des Streckenausbaus unter Tage heißt so.
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Auch die Zufahrt war nicht ohne


Initiator des Projekts ist der Förderverein Bergbau Erbe Saar. Idee und Entwurf der begehbaren Skulptur stammen vom Berliner Architektenduo Pfeiffer und Sachse, das sich im Jahr 2011 in einem europaweiten Wettbewerb durchsetzen konnte.

Terex hat auch ein 3-Minuten-Video zum Einsatz veröffenlicht (Quelle: YouTube):

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