„Kranfahrer-EM“: Krause holt den Titel
16. Oktober 2012 | Kommentare (0)

Der Parcours bestand aus mehreren Stationen, durch den sich die Finalteilnehmer mit der Funkfernsteuerung in einem pilotenähnlichen Sitz zu manövrieren hatten. Der Sitz wurde dafür an den Lasthaken des neuen Liebherr-Schnelleinsatzkrans 65 K gehängt. Die Stoppuhr begann zu laufen mit dem Anheben des Sitzes.
Nachdem der Parcours fehlerfrei durchfahren wurde, musste der Sitz auf einer Wippe aufgesetzt werden. Mit Hilfe des Feinpositioniermodus Micromove galt es, die Wippe feinfühlig auf- und abzubewegen, um eine Kugel durch ein Labyrinth zu führen. Die Zeitnahme endete in dem Moment, in dem die Kugel durch das Labyrinth manövriert war.
Die Teilnehmer mussten in zwei Durchgängen antreten. Dabei blieb die Spannung bis zum letzten Starter erhalten. Am Ende siegte Andreas Krause mit einer Gesamtzeit aus beiden Durchgängen von 4:51 Minuten vor dem Schweizer David Gassmann, der 4:59 Minuten benötigte, und John Bergink aus den Niederlanden mi 5:13 Minuten.
Für den Sieger gab es einen Reisegutschein im Wert von 600 Euro, der Zweitplatzierte konnte einen 450-Euro-Einkaufsgutschein in Empfang nehmen, und der Drittplatzierte durfte aus 110 Aktivitäten einen „Nervenkitzel“ auswählen. Außerdem erhalten die drei Erstplatzierten eine Werksbesichtigung mit Übernachtung in Biberach. Die Plätze vier bis zehn honorierte Liebherr mit einem 100-Euro-Gutschein für den eigenen Shop.
Hintergrund
Für das Europafinale traf sich die Kranfahrer-Elite am 15. September 2012 erstmals in der Schweiz auf dem Campus Sursee. Die Veranstaltung war Teil der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum des renommierten Schweizer Bildungszentrums.
Insgesamt 22 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Slowenien und den Niederlanden hatten sich bei Ausscheidungswettbewerben auf Hausausstellungen der Liebherr-Werkshändler und während der Roadshow 2012 für das Finale qualifiziert.

Die Plätze 4 bis 22 belegten: Dirk Tebrake (Deutschland), Enrico DeBlasio (Schweiz), Reinhard Pleunik (Österreich), Smajl Gashi (Schweiz), Christian Strobl (Deutschland), Georg Hödl (Österreich), Thierry Oswald (Schweiz), Roland Nagel (Deutschland), Christian Gneis (Österreich), Kurt Schmid (Österreich), Carl van Erp (Niederlande), Markus Saler (Österreich), Karsten Kruse (Deutschland), Wolfgang Pratz (Deutschland), Michael Passerschroer (Deutschland), Stefan Kostritza (Deutschland), Steffan Quander (Deutschland), Max Estermann (Schweiz) und Jurij Kozar (Slowenien).











