Vom Morast in die Traufe
4. September 2012 | Kommentare (0)
Dann passierte der zweite Fehler. Äußerst peinlich, dass er den Kranarm nach vollbrachter Tat nicht wieder einfuhr: Den Ausleger schön ausgefahren, rammte der Fahrer mit seinem Gespann eine Brücke. Vier Brückenträger traf er dabei. Betonteile platzten aus der Brücke heraus, in die Teerdecke kratzte der Kranarm zwei tiefe Rillen. Der Kran ist schwer beschädigt worden, der Fahrzeugrahmen hat sich verzogen.
Das Ganze ist kein Pappenstiel: Ersten Schätzungen zufolge beträgt der Schaden mindestens 72.000 Euro. Trotz der Dreifach-„Bestrafung“ – Steckenbleiben, Brückencrash, hoher Sachschaden – des Unglücksraben hatte der Mann großes Glück: Er selbst blieb unverletzt – und es fanden sich keine Verkehrsteilnehmer auf der Brücke, als der Mann am Freitagvormittag hineinraste. Uffz.











