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01.02.2012

Manitou meistert Milliarde

Der französische Hersteller von Arbeitsbühnen und Teleskopladern hat 2011 wieder den Sprung über die Milliardenmarke beim Umsatz geschafft – und satt zugelegt. Gegenüber 2010 wuchs der Umsatz um 35 Prozent. Alle Sparten verzeichneten starke Zuwächse, sowohl im Quartal als auch im Gesamtjahr.

Der Bereich Rough Terrain Handling, in der Hauptsache Teleskoplader und Arbeitsbühnen, setzte vergangenes Jahr 36 Prozent mehr um: 796,3 Millionen Euro, davon 214 Millionen allein im 4. Quartal. Das entspricht einem Plus von 27 Prozent.

Bei den Kompaktmaschinen, dazu zählt Gehl/Mustang, stieg der Umsatz um knapp die Hälfte auf 188 Millionen Euro im Gesamtjahr und um ein Drittel auf 52,4 Millionen Euro im Schlussquartal 2011.
In der Industriesparte nahm sich der Anstieg vergleichsweise moderat aus mit einem Umsatzplus von um die 20 Prozent.

Geografisch heruntergebrochen gab sich der nordamerikanische Markt am stärksten. Dort konnte Manitou 57 Prozent mehr umsetzen, macht insgesamt 178 Millionen Euro. Auf seinem Heimatmarkt setzte das Unternehmen praktisch eine Million Euro pro Tag um: 365,5 Millionen Euro, was einem Plus von 34 Prozent entspricht. Rest-Europa (ohne Frankreich also) ist für 470 Millionen Euro Umsatz verantwortlich; auch dies ein Zuwachs von 30 Prozent. In der restlichen Welt setzten die Franzosen 118 Millionen Euro um, plus 28 Prozent.

Manitou-Boss Jean-Christophe Giroux war die Freude über die guten Zahlen sichtlich anzumerken: „Das 4. Quartal war ein großartiger Endspurt unseres Aufschwungs im Jahr 2011, trotz eines schwierigen Umfelds. Der Auftragseingang war wieder stark und unser jetziger Auftragsbestand gewährt uns einen ganz guten Ausblick für 2012: Wir rechnen mit einem Wachstum von zehn bis 15 Prozent.“

2011 ist damit das drittbeste Jahr in der Firmengeschichte. Ob das für schwarze Zahlen reicht? Warten wir's ab. Denn die vollständigen Ergebnisse veröffentlicht Manitou erst Ende März.

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